Epilierer werden bei uns im Test auf „Herz und Nieren“ geprüft

Seit Jahren nimmt der Trend zur Entfernung von Körperhaaren – auch im Intimbereich – zu. Der Trend hat mittlerweile auch einen großen Teil der Männerwelt erfasst, wovon man sich in öffentlichen Wellness- und Saunabereichen überzeugen kann. Obwohl Rasieren der Körperhaare deutlich einfacher ist als das Epilieren, greifen die meisten Damen (und Herren) doch lieber zum Epilierer, weil sie dann für bis zu vier Wochen „Ruhe“ haben. Eine Rasur müsste täglich – spätestens alle paar Tage - erneuert werden, wenn man keinen Wert auf ungepflegt erscheinende „Stoppelhaut“ legt.

Das Spektrum der angebotenen Epilierer reicht von Billiggeräten bis zu teuren Multifunktionsepilierern von diversen Markenherstellern. Seit rund zwei Jahren beschäftigen wir uns mit der Untersuchung von Epilierern und unterziehen sie einem intensiven Test hinsichtlich Qualität, Funktionalität und Alltagstauglichkeit. Beispielsweise sind einige Billiggeräte, deren Technik eher an ein wildes und schmerzhaftes Ausrupfen der Haare erinnert, nicht sonderlich zielführend und nicht empfehlenswert. Derartige Geräte landen meist schon nach kurzer Gebrauchszeit in irgendeiner Schublade oder im Elektroschrott, um von einem funktional anspruchsvolleren Gerät ersetzt zu werden.

Epilierer für kleines Geld? Sag lieber nein, danke

Zugegeben, für Damen und Herren, die auf Schnäppchen und extrem günstige Angebote abfahren, üben Billigepilierer eine gewisse Anziehungskraft aus, zumal, wenn es sich im einen oder anderen Fall um Geräte von renommierten Herstellern handelt. In der Regel folgt schon bald die Kaufreue, weil die Billiggeräte ohne jeglichen Komfort daherkommen, die das Epilieren bei anspruchsvolleren Geräten ein wenig erträglicher und weniger schmerzhaft machen. Einen Massagekopf oder einen speziellen Aufsatz mit kühlender Wirkung sucht man bei Billiggeräten vergeblich.

Häufig hört man das Argument, das Billigepilierer im Vergleich zu teueren Geräten besonders für Damen und Herren geeignet seien, die noch keine Erfahrung mit dem Epilieren mitbringen. Die Billiggeräte seien unkomplizierter und einfacher zu bedienen als die teuren Markengeräte, die meist eine Reihe von Zusatzfunktionen bieten. Derartige Argumente ziehen allerdings überhaupt nicht, denn das Epilieren mit dem Billiggerät kann auch abschreckend wirken, wenn das Ergebnis den Ansprüchen nicht genügt. Deshalb sagen wir zu Billigepilierern lieber „nein danke“.

Wieso ist der Braun Silk-epil-9 SkinSpa unser Testsieger?

Es sind nicht nur Vielseitigkeit und Multifunktionalität, die den Braun Silk-epil-9 SkinSpa zu unserem Testsieger gemacht haben, sondern auch die Qualität und Präzision der Grundfunktionen und seine Handlichkeit, mit denen das Gerät bei uns als bester Epilierer punkten konnte. Beispielsweise betrachten wir ein sanftes und effizientes Peeling und die Epilation als zwei Funktionen, die unbedingt zusammen gehören, weil die nachwachsenden Haare nach dem Epilieren feiner und biegsamer sind als die ursprünglichen. Die Gefahr, dass sie sie sich an obersten Hornplättchen der Haut „verbiegen“ und nach innen wachsen, ist ohne vorheriges, effizientes Peeling enorm groß.

Wir sind bei unseren Tests konsequent von innen nach außen vorgegangen. Das heißt, dass wir nach Beurteilung der Grundfunktionen wie Epilation und Peeling, auch die möglichen Zusatzfunktionen nach den gleichen Kriterien und nach technischer Innovation untersucht und beurteilt haben. Der Epilierer Silk-epil-9 SkinSpa aus dem Hause Braun konnte im Test in fast allen beurteilten Kriterien die meisten Punkte sammeln, so dass er insgesamt als Testsieger und bester Epilierer hervorging. Er ist für das Epilieren aller Körperzonen, also Gesicht, Achseln, Beine und Bikinizone gleichermaßen geeignet. Die Wet & Dry Funktion in Verbindung mit dem größeren Epilierkopf ermöglicht eine besonders effiziente und weniger schmerzhafte Epilation – auch in der Badewanne.

Welche Hersteller produzieren gute Epilierer?

Gute und sehr gute Epilierer werden fast ausschließlich von Herstellern produziert, die über eine langjährige Erfahrung verfügen und genügend Entwicklungsressourcen verfügen, um neue Epiliertechniken entwickeln oder herkömmliche Technologien weiter verbessern zu können. Als besonders renommierte Hersteller, ohne dass die Auflistung vollständig wäre, gelten Braun, Philips, Grundig, Rowenta und Panasonic. Wir reihen sie unter die führenden Hersteller ein. Das eine oder andere Markengerät kann durchaus günstig erworben werden.

Die drei besten Epilierer aus unserem Test 2017

Testsieger: Braun Silk-épil 9
Braun Silk-épil 9 Epilierer

Der Silk-épil 9 hat uns in seiner Effizienz als Epilierer – auch bei den sensiblen Körperzonen - begeistert. Das Gerät ist absolut empfehlenswert.

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Platz 2: Philips BRE640/00
Philips BRE640/00 Epilierer

Der BRE640/00 besticht nicht nur durch seine elegante Form, sondern auch durch seine Vielseitigkeit, die kaum Wünsche rund ums Epilieren offen lässt.

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Platz 3: Panasonic ES-ED90-P503
Panasonic ES-ED90-P503 Epilierer

Der ES-ED90 punktet durch seinen superflexiblen Schwingkopf. Für das Epilieren besonderer Zonen steht jeweils ein anderer Spezialaufsatz bereit.

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Diese Epilierer haben wir unserem Test unterzogen

Aus der fast unüberschaubaren Vielfalt der Epilierer haben wir von den wichtigsten Herstellern besonders die aktuellen und besten Modelle unserem umfangreichen Test unterzogen. Aber auch Billigmodelle haben wir in unseren Warentest mit aufgenommen.

Die wichtigsten Hersteller, aus deren Produktpalette wir nicht nur die besten Epilierer für unseren Test ausgesucht haben, waren Braun, Philipps, Grundig, Rowenta und Panasonic. Aber auch Epilierer weiterer wichtiger Hersteller wurden eingehend getestet und beurteilt, so dass kein bekannter Hersteller ausgelassen wurde.

Folgende Kriterien wurden beim Test beachtet:

Präzision der Haarentfernung

Gemäß Testbericht wurden als erstes die Präzision der Haarentfernung untersucht und getestet. Es handelt sich dabei um die Grundfunktion, nach der auch einfache Epilierer ohne Zusatzfunktionen beurteilt werden. Die präzise Haarentfernung ist eines der Kernkriterien. Es gibt einige Billigepilierer, die unpräzise arbeiten, weil sie nur einen Teil der Haare erfassen und nach dem ersten Epiliergang ein unsauberes Bild hinterlassen, das von vielen übriggebliebenen und teilweise abgebrochenen Haaren geprägt ist.

Im gleichen Atemzug wie die Präzision der Haarentfernung, ist auch das zuschaltbare LED-Licht zu nennen – wenn das Gerät über ein solches Licht verfügt. Das blendfreie LED-Licht hilft, auch feinste Härchen zu erkennen, die evtl. nicht erfasst wurden.

Hautirritationen

Ein weiteres primäres Kriterium, dem sich alle getesteten Epilierer stellen mussten, sind eventuell verursachte Hautirritationen. Hautirritationen werden hauptsächlich von Epilierern ausgelöst, deren Epiliertechnik mehr einer unsensiblen Rupftechnik nahe kommt. Meist handelt es sich um kabelgebundene Epilierer, die nur im Netzbetrieb funktionieren und über keine Wet & Dry Funktion verfügen.

Schmerzfaktor

Der Schmerzfaktor ist ein wichtiges Beurteilungskriterium. Der Schmerzfaktor beschreibt, wie stark die Probandinnen oder Probanden den erzeugten Epilierschmerz empfinden. Es handelt sich zwar prinzipiell um ein subjektives Kriterium, aber die Unterschiede zwischen den einzelnen Epilierern sind durchaus deutlich spürbar wie die Testberichte zeigen. Das liegt nicht nur an der verwendeten Epiliertechnik, sondern auch an den Zusatzfunktionen guter Markengeräte und an der wichtigen Wet & Dry Funktion, die ein Epilieren auch in der Badewanne oder unter der Dusche ermöglicht.

Qualität

Die Qualität und Gründlichkeit des Epiliervorgangs geht ebenfalls in die Beurteilung ein. Eine hohe Punktzahl ist auch gleichbedeutend mit einer langen Lebensdauer des Epilierers, da wir in den Fällen keine Verschleißteile gesichtet haben, die auf ein vorzeitiges Ende des Gerätes hindeuten könnten.

Handlichkeit

Unter Handlichkeit des Epilierers wird vor allem seine Nutzerfreundlichkeit im praktischen Einsatz verstanden. Beispielsweise wurde bewertet wie gut der Epilierer in der Hand liegt und wie leicht er aus Versehen aus der Hand gleiten kann.

Preisleistung

Die Preisleistung war ein Kriterium, mit denen gute Epilierer ebenfalls punkten konnten. Es wurde dabei berücksichtigt, über welche zusätzlichen Funktionen das Gerät verfügt und mit welcher Qualität die Basisfunktionen Epilation und Peeling bewertet wurden.

Lieferumfang

Last not least spielte der Lieferumfang bei der Punktevergabe eine Rolle. Es ging dabei nicht nur um Aufsatzgeräte für diverse Zusatzfunktionen, sondern auch um nützliches Zubehör wie mitgelieferte Reinigungsbürstchen und Tasche oder Etui.

Fazit: Unsere getesteten Epilierer wurden genau unter die Lupe genommen

Den verschiedenen Epilierern wurde in unseren Tests nichts geschenkt hinsichtlich der Funktionserfüllung und der Praktikabilität, das heißt wie einfach und praktisch das Gerät im Vergleich gehandhabt werden kann. Die Tests haben uns gezeigt, dass sowohl gute bis sehr gute Geräte zu haben sind, dass aber auch weniger empfehlenswerte Epilierer mit meist blumigen Versprechungen angeboten werden, die bei weitem nicht den heute üblichen Standard erfüllen. Meist handelt es sich bei den weniger empfehlenswerten Geräten um Billigepilierer, die ausschließlich im netzabhängigen Trockenbetrieb eingesetzt werden können. Wir raten daher bei scheinbar besonders günstigen Geräten zur Vorsicht und zur genauen Prüfung, zu welchen Leistungen der Epilierer fähig ist.

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