Sheabutter – Wellenss für die epilierte Haut

Sheabutter gehört dank ihrer natürlichen entzündungshemmenden Inhaltsstoffe zu den unschlagbaren Hilfsmitteln bei irritierter Haut. Darum ist sie aus dem Beauty Bereich heute nicht mehr wegzudenken. Auch nach der Epilation sorgt Sheabutter, auf die epilierten Stellen aufgetragen, für eine schnelle und natürliche Hautberuhigung.

Sheabutter – was ist das eigentlich?

Karitébaum

Die Bezeichnung „Butter“ mag zunächst etwas irreführend sein – Butter hat doch eigentlich so gar nichts mit Beauty zu tun…? Tatsächlich hat die Sheabutter auch mit der herkömmlichen Butter wenig gemein. Es handelt sich vielmehr um ein Naturprodukt, das aus den Früchten des Karitébaums gewonnen wird, der in der afrikanischen Savanne beheimatet ist. Die Herstellung der Sheabutter erfordert viel Zeit und Aufwand, da sie größtenteils manuell erfolgt. Die in den grünen Karité-Früchten befindlichen Samen werden vom Fruchtfleisch befreit und über dem Feuer getrocknet. Im Anschluss lassen sich die Schalen lösen und die Kerne nach einer speziellen Hitzebehandlung im Mörser zu einer fetthaltigen Masse zerreiben. Diese wird schließlich von Hand so lange bearbeitet, bis alle unerwünschten Bestandteile entfernt sind. Nun wird der Brei mehrfach aufgekocht, um das kostbare Shea-Öl abzuschöpfen, das im abgekühlten Zustand eine buttrige Konsistenz annimmt.

In vielen Regionen des Anbaugebietes wird die Sheabutter seit Jahrhunderten zum Kochen und zum Auftragen auf die Haut verwendet. Bei uns kommt sie neben der Verwendung als Ersatzfett für Schokolade vor allem im Beauty Sektor zum Einsatz – kein Wunder, denn die angenehm riechende Masse enthält jede Menge heilsame Stoffe wie etwa Vitamin E, Beta-Karotin, Omega-3-Fettsäuren oder Allantoin. Dementsprechend gute Dienste leistet die Sheabutter nach dem Epilieren.

Irritierte Haut nach der Epilation

Jede*r, der/die schon einmal einen Epilierer verwendet hat, weiß, dass diese Methode der Haarentfernung zwar zu den nachhaltigsten zählt, häufig aber auch zu Hautirritationen führt. Dort, wo der Epilierer das Haar sprichwörtlich an der Wurzel packt, entstehen winzige Mikroverletzungen, die in Form von kleinen roten Pünktchen oder Pusteln in Erscheinung treten. Manchmal wird das Ganze auch von einem Juckreiz begleitet. Das ist keineswegs tragisch und in der Regel von begrenzter Dauer, doch die meisten Beauty Experten raten zu einer anschließenden Behandlung mit einer hautberuhigenden Substanz. Und hier kommt wieder die altbewährte Sheabutter ins Spiel.

Sheabutter zur Hautberuhigung

Mit ihren pflegenden Inhaltsstoffen wirkt die Sheabutter beruhigend und rückfettend und ist so in der Lage, die beschriebenen Mikroverletzungen schnell zu heilen. Der Feuchtigkeitsgehalt der Haut wird reguliert und die geröteten Stellen werden schnell und umfassend beruhigt. Auch der Juckreiz wird nach der Behandlung deutlich reduziert. Die Anwendung ist denkbar einfach: Unmittelbar nach der Epilation nehme man eine etwa haselnussgroße Menge Sheabutter und zerreibe diese zwischen den Händen. Die entstehende Körperwärme führt dazu, dass das Produkt weich und gut verteilbar wird und großzügig auf die epilierten Hautstellen aufgetragen werden kann. Es hinterlässt einen zarten Film auf der Haut, die sich dadurch nach der Behandlung besonders weich und geschmeidig anfühlt.

Im Handel sind unterschiedliche Produkte erhältlich. Am besten entscheidet man sich für eine unraffinierte Sheabutter, eventuell sogar aus biologischem Anbau. Praktischerweise ist Sheabutter kaum hitzeempfindlich und kann dementsprechend auch über einen längeren Zeitraum gelagert werden. Übrigens ist die Sheabutter ein echtes Allround-Talent, wenn es um Wellness, Beauty und Gesundheit geht. Denn ihre umfassende heilende Wirkung entfaltet sie natürlich nicht nur nach der Epilation. Auch bei trockener Haut wirkt sie schnell und nachhaltig, und bei kleineren Verletzungen lässt sich mit einer regelmäßigen Sheabutter-Massage der Heilungsprozess beschleunigen und die Bildung von Narben reduzieren. Gleiches gilt auch in der Schwangerschaft, die oft zu Dehnungsstreifen im Bauch- und Hüftbereich führt. Aufgrund ihrer juckreizmindernden Wirkung wird Sheabutter sogar häufig zur Behandlung bei Neurodermitis empfohlen. Und in ihrem Ursprungsgebiet, der afrikanischen Savanne, verwenden sie viele Menschen zur Linderung von Muskel- und Gelenkschmerzen bei Rheuma und Arthrose.

Fazit: Sheabutter – die optimale Methode nach der Epilation

Dank ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten gehört Sheabutter in die Reihe der unverzichtbaren Produkte, die in keinem Beauty Regal fehlen sollten. Insbesondere nach der Epilation ist eine Behandlung mit Sheabutter empfehlenswert. Wer das afrikanische Wundermittel einmal ausprobiert hat, wird keine Haarentfernung mehr ohne die anschließende heilende Wirkung der Sheabutter durchführen wollen.

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