Arganöl – nach der Epilation nur das Beste für die Haut!

Für alle, die auf Beauty und ein gepflegtes Äußeres Wert legen, ist die Entfernung störender Härchen eine Selbstverständlichkeit. Wer eine besonders zuverlässige Art der Haarentfernung wünscht, wählt den Epilierer. Der packt die kleinen Haare fest an und zieht sie mitsamt der Wurzel aus der Haut. Bei den meisten Menschen reagiert die Haut dadurch mit Irritationen wie Schwellungen, Rötungen und kleinen Pickeln. Die bilden sich zwar nach einiger Zeit von selbst wieder zurück, doch der „Durst“ der Haut nach Feuchtigkeit und Pflege bleibt bestehen.

Aus diesem Grund sollte man unmittelbar nach der Epilation eine feuchtigkeitsspendende Pflegelotion auftragen. Ideal sind Beauty Produkte mit heilenden Inhaltsstoffen, die der Haut nicht nur ihre Spannkraft zurückgeben, sondern auch die Entzündung hemmen und die Wundheilung der winzigen Verletzungen, die der Epilierer verursacht, beschleunigen. Zu diesen Inhaltsstoffen zählt beispielsweise das Arganöl. Obwohl es unter Beauty Experten mittlerweile weit verbreitet ist, klingt Arganöl für viele immer noch unbekannt und exotisch. Was ist das eigentlich, Argan? Und warum ist es so gut für uns? Auf welche Weise beruhigt es die Haut nach der Epilation? Wir bringen ein wenig Licht ins Dunkel.

Arganöl – was ist das eigentlich?

Arganöl-Baum

Arganöl ist ein Produkt des Arganbaums – auch Arganie genannt. Arganbäume sind sogenannte Endemiten; das bedeutet, sie kommen (im Gegensatz zu den Kosmopoliten) nur in einem eng begrenzten Gebiet vor. Dies ist eine der Eigenschaften, die die Arganbäume so besonders machen – sie wachsen ausschließlich im Südwesten Marokkos und in kleinen Teilen des südlichen Algeriens. Das war nicht immer so: Der Arganbaum ist schon viele Millionen Jahre alt und war früher auch im restlichen Nordafrika und Teilen Südeuropas verbreitet. Das änderte sich durch eine Klimaveränderung, so dass die Heimat des Arganbaumes jetzt kleiner ist als die Fläche Berlins. Die UNESCO erklärte sie im Jahr 1998 zum Biosphärenreservat.

Besonders wertvoll wird der Arganbaum durch seine Früchte, die wertvolle Inhaltsstoffe enthalten. Er schützt sie mit dornigen und sehr dicht wachsenden Zweigen, die es praktisch unmöglich machen, die Früchte direkt vom Baum zu ernten. Die Bauern warten, bis sie im Sommer von selbst auf den Boden fallen; fortschrittliche Betriebe arbeiten mit Rüttelmaschinen. Die getrockneten Früchte werden von ihrem Fruchtfleisch befreit und die Kerne entnommen: Sie enthalten Samenplättchen, die zu dem kostbaren Öl verarbeitet werden können. Da die Kerne sehr hart sind, müssen sie von Hand zwischen zwei Steinen zerschlagen werden. Die Plättchen werden bei geringer Hitze geröstet und mit Steinmühlen gemahlen; anschließend wird langsam warmes Wasser zugegeben und geknetet, bis das Öl austritt.

Diese mühsame Art der Gewinnung ist einer der Gründe, die das Arganöl so wertvoll machen. Für einen Liter Öl werden 30 Kilo Früchte benötigt, die Herstellung kann bis zu zwei Tage dauern. Das Öl wird auch „Gold Marokkos“ genannt, der Arganbaum wird von den Einheimischen als „Baum des Lebens“ bezeichnet. Auf der ganzen Welt schätzen Menschen, die sich mit gesunder Ernährung, Medizin und Beauty beschäftigen, vor allem die Kombination aus wertvollen Wirkstoffen, Vitaminen und Spurenelementen, die im Öl konzentriert enthalten sind.

So viel Gutes steckt im Arganöl

Arganöl enthält hochwertige ungesättigte Fettsäuren und Tocopherole, die Vitamin-E-aktiv sind und freie Radikale binden. Außerdem sorgen Phytosterine für eine Reduktion des Cholesterinspiegels. Äußerlich angewendet, hat das Öl eine stark entzündungshemmende und feuchtigkeitsspendende Wirkung. Es beruhigt die Haut schnell und zuverlässig und wird sogar bei Neurodermitis, Akne, Verbrennungen und sogar gegen Rheuma eingesetzt. Klar, dass die Behandlung nach der Epilation ein „leichtes Spiel“ für den Alleskönner Arganöl ist. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig: Natürlich kann das Öl in seiner puren Form direkt nach der Epilation aufgetragen werden. Es sind jedoch auch zahlreiche Beauty Produkte wie Cremes und Lotionen erhältlich, die Arganöl enthalten.

Achten Sie in diesem Fall auf die jeweilige Zutatenliste: Der Anteil an natürlichem Arganöl im Produkt sollte möglichst hoch sein. Wenn Sie sich für eine Behandlung mit reinem Arganöl entscheiden, kaufen Sie am besten gleich zwei Flaschen, um eine direkt neben dem Epilierer und die andere in der Küche zu lagern – denn Arganöl bietet nicht nur eine Menge heilender Wirkstoffe, es hat auch einen köstlichen Eigengeschmack und macht sich wunderbar auf grünem Salat, zu Couscous oder einfach auf frischem Weißbrot.

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